Unsere Forderungen an die Politik:
1. Abschaffung der Grunderwerbsteuer für selbst genutztes Wohneigentum.
Das Ziel Wohlstand durch Eigentum. Wie in unseren Nachbarländern sollten wir einen Anteil von 75% Eigentümern anstreben.
2. Kein Verkauf von Sozialwohnungen an Immobilieninvestoren. Dem Mieter sollte die Möglichkeit gegeben werden, die Wohnung ohne Anzahlung zu kaufen, wenn dieser 7 Jahre in der Wohnung gewohnt und regelmäßig seine Miete bezahlt hat.
3. Abschaffung des "Sozialen Wohnungsbaus", weil dieses Modell versagt hat. Statt dessen sollten Gelder für den Erwerb von Eigentum zur Verfügung gestellt werden.
Wenn alle Mittel versagen und die Banken weiter uneinsichtig bleiben, müsste ein Gesetz für ein Recht auf einen Kredit geschaffen werden. Die augenblickliche Situation, mit 50% Mieterhaushalten und einem durchschnittlichen Vermögen von 10.000 € pro Haushalt stellt alle zukünftigen Regierungen vor ein riesiges Problem: 50% Arme die unterstützt werden müssen (weil sie kein Geld für die Miete haben) gegen 50% Vermögende, die als Immobilienbesitzer zahlen müssen . Nicht die Mieten, sondern das Mieten macht arm.
Sozial ist, was bei der Mehrzahl der Bürger zu Wohlstand führt, wenn diese Menschen im eigenen Heim leben.
Das alte Rentensystem funktioniert wegen des demographischen Wandels nicht mehr. Es werden zu wenige Kinder geboren und wir haben zu viele Rentner, weil die Menschen immer älter werden.
Der Bürger muss für sein Alter vorsorgen. Das haben die Politiker aller Parteien erkannt. Vor 30 Jahren sagte der damalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Norbert Blüm: "Die Renten sind sicher". Er sagte aber auch, dass man neben der Rente noch vorsorgen solle.
Seit dieser Zeit ziehen Tausende von sogenannten Anlageberatern mit laufend wechselnden Geschäftsmodellen durchs Land. Nach dreißig Jahren die Bilanz: 40 Millionen Mieterhaushalte sind arm.
Ich überlasse Ihnen das Urteil. Sind diese Anlageberater unfähig oder Betrüger?
Wenn 75% der Bevölkerung in eigenen Wohnungen leben, wären diese Menschen zwar nicht reich, aber sie brauchen auch nicht zum Sozialamt gehen, weil sie in ihren bezahlten Wohnungen leben. Eine gebrauchte Eigentumswohnung (Kaufpreis 200.000 € - 100 qm) ist bei 2% Zins und 2,5 % Tilgung (monatlicher Kapitaldienst 750 €) nach knapp 30 Jahren bezahlt, was in etwa der aktuellen Kaltmiete für diese Wohnung entspricht.
"Sozialer" Wohnungsbau, wie wir ihn haben, bedeutet Armut und Mangel.